Gesammelte Schriften

Gesammelte Schriften

Theodor W. Adorno

Language: German

Pages: 9273

ISBN: 3518098322

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


Als Hauptvertreter der Kritischen Theorie und der Frankfurter Schule, als Essayist und Gesellschaftskritiker, Musiktheoretiker und Komponist, als Soziologe und Hochschullehrer hat Adorno die Geistesgeschichte nicht nur der Bundesrepublik entscheidend geprägt. Seine Gesammelten Schriften, deren erster Band 1970, ein Jahr nach seinem Tod, erschien, vereinigt in 20 Bänden auf mehr als 10 000 Druckseiten alle von Adorno zu Lebzeiten publizierten Schriften sowie die abgeschlossenen Texte aus dem Nachlass.

Herausgegeben von Rolf Tiedemann unter Mitwirkung von Gretel Adorno, Susan Buck-Morss und Klaus Schultz.

Band 1: Philosophische Frühschriften
Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen
Band 3: Dialektik der Aufklärung
Band 4: Minima Moralia
Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel
Band 6: Negative Dialektik. Jargon der Eigentlichkeit
Band 7: Ästhetische Theorie
Band 8: Soziologische Schriften I
Band 9: Soziologische Schriften II
Band 10: Kulturkritik und Gesellschaft
Band 11: Noten zur Literatur
Band 12: Philosophie der neuen Musik
Band 13: Die musikalischen Monographien
Band 14: Dissonanzen. Einleitung in die Musiksoziologie.
Band 15: Komposition für den Film. Der getreue Korrepetitor
Band 16: Musikalische Schriften I-III
Band 17: Musikalische Schriften IV
Band 18: Musikalische Schriften V
Band 19: Musikalische Schriften VI
Band 20: Vermischte Schriften

The State of the Real: Aesthetics in the Digital Age

Four Arts of Photography: An Essay in Philosophy

Critique of Rationality in Schopenhauer, Nietzsche and Adorno: Aesthetics and Models of Resistance

Art and Ethical Criticism (New Directions in Aesthetics)

Bakhtin Reframed: Interpreting Key Thinkers for the Arts (Contemporary Thinkers Reframed)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auf einer Veranstaltung der philosophischen Fakultät der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität, gedruckt, im gleichen Jahr, 1963, in den ›Neuen Deutschen Heften‹. Auch sie ergänzt das Buch thematisch, indem sie sich auf Aspekte konzentriert, die in der ›Konstruktion des Ästhetischen‹ nur gestreift waren: Kierkegaards letzte Publikationen, seine Polemik gegen das offizielle Christentum und deren politische Implikationen. Nach dem geschichtlichen Triumph des Schriftstellers Kierkegaard

geschützte Recht war das Unterpfand seiner Sicherheit, das Ausnahmegesetz sein Schreckbild. Er blieb Objekt, der Gnade ausgeliefert, auch wo er auf dem Recht bestand. Der Handel war nicht sein Beruf, er war sein Schicksal. Er war das Trauma des Industrieritters, der sich als Schöpfer aufspielen muß. Aus dem jüdischen Jargon hört er heraus, wofür er sich insgeheim verachtet: sein Antisemitismus ist Selbsthaß, das schlechte Gewissen des Parasiten. IV Der völkische Antisemitismus will von der

Die Praxis der musikalischen Kommentatoren, lieber von der Entstehungsgeschichte der Werke als von deren spezifischer Beschaffenheit zu reden, ist vorweg darauf zugeschnitten. Informiert wird über die Massenkultur selbst. Alle Kunsterfahrung wird zur Würdigung entwürdigt. Die Konsumenten werden zum Wiedererkennen angehalten: das Kulturgut präsentiert sich als das Fertigprodukt, zu dem es geworden ist, und will identifiziert werden. Der universale Informationscharakter ist das Siegel der radikalen

Bewußtseinstatsachen mehr bezeichnen und ihre prinzipielle Unzugänglichkeit dem Bewußtsein gegenüber verwehrte jede positive Aussage. Auf die Widersprüche, in die sich die Vernunft beim Gebrauch und bereits bei dem bloßen Ansatz solcher Transzendenzen verwickelt, werden wir eingehend zu sprechen kommen, und das Problem einer Antinomienlehre der Metaphysik des Unbewußten, das wir uns gestellt haben, hat bei der Behandlung jener Transzendenzen recht eigentlich seinen Ort. Hier, wo es zunächst um

sicher sind, den wir doch nicht verstehen können, solange wir die Erlebnisse isoliert nehmen und ihren Zusammenhang untereinander vernachlässigen – daß man also Erlebnisweisen erfindet, die uns der Dinge unmittelbar versichern sollen. Von den Problemen der Immanenzphilosophie aus gesehen ist das der Ursprung des Intuitionsbegriffs, und die Anwendung des Intuitionsbegriffs auf die unbewußten Tatbestände ist erst die Folge der Unmöglichkeit, der Probleme des bleibenden psychischen Seins und der

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