Werner Heisenberg - ein Wanderer zwischen zwei Welten (German Edition)

Werner Heisenberg - ein Wanderer zwischen zwei Welten (German Edition)

Language: German

Pages: 374

ISBN: 3662434415

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


​Heisenbergs Leben wird von Ernst Peter Fischer speziell auch für junge Leser erzählt. Die Jugend Heisenbergs, private und familiäre Aspekte kommen dabei ebenso zur Sprache wie auch die wissenschaftlichen Erfolge dieses mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Physikers.

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Werner Heisenberg – ein Wanderer zwischen zwei Welten Ernst Peter Fischer ist Naturwissenschaftler und Professor für Wissenschaftsgeschichte an den Universitäten Konstanz und Heidelberg. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter des Bestsellers Die andere Bildung (2001) und einer Max-Planck-Biographie (2007) sowie der beiden Springer Spektrum-Titels Wie der Mensch die Welt neu erschaffen hat und Unzerstörbar. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem erhielt er den

hinein, die damals in einem bildungsorientierten Bayern mit anerkannten Elitegymnasien hohes Ansehen genossen – eine Einstellung, die inzwischen ebenfalls aus der Zeit 58 Werner Heisenberg – ein Wanderer … gefallen zu sein scheint und jungen Menschen von heute eher ein Lächeln entlockt. Bildung, das war früher einmal, während heute die modernen Lehrplanreformer von Kompetenzen reden, die es zu erwerben gilt. In den Jahren, in denen August Heisenberg aufwuchs und seine Familie gründete, hielt

Sommerfeld konnte nur verblüfft staunen. Im Jahre 1922 schrieb er einen Brief an Einstein, in dem er dem großen Meister der Relativität mitteilte: „Ein Schüler von mir (Heisenberg, 3. Semester!) hat […] die anomalen ZeemanEffekte sogar modellmäßig gedeutet.“ Er erwähnte, dass Heisenbergs Arbeit mit dem Rumpfatom in der Zeitschrift für Physik im Druck ist, und beendete sein Schreiben mit einem freundlichen Stoßseufzer: „Alles klappt, bleibt aber doch im tiefsten Grunde unklar. Ich kann nur die

man hingegen die Frage, wie es Atome erstens überhaupt fertig brächten, eine stabile Form anzunehmen, und wie es ihnen dann zweitens immer wieder gelinge, diese Form beizubehalten und stets wieder in ihr zu erscheinen, auch wenn sie zwischendurch alle möglichen Änderungen zu durchlaufen hätten, etwa wenn sie chemische Bindungen eingehen oder sich in Kristallen zusammenfänden. Solche morphologischen Qualitäten einer Gestalt seien vom Standpunkt der alten Physik ohne Quantensprünge aus gesehen

Chef Born vorstellte, erinnerte der sich nach und nach daran, Heisenbergs eigenwillige Darstellung oszillierender Atome schon einmal gesehen und gelernt zu haben, nämlich in seiner Studentenzeit, als er Vorlesungen über ein Gebiet hörte, das Mathematiker „lineare Algebra“ nennen. Das Wort „Algebra“ bedeutet, dass gerechnet wird. Das Beiwort „linear“ ergänzt, dass es um einfache Gleichungen geht, die man lösen will. Wichtig ist dabei die Mehrzahl, was heißt, dass mehrere Gleichungen betrachtet

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